Wieso ist Selbstverteidigungstraining wichtig?

Selbstverteidigungstraining

Das Credo der Selbstverteidigung könnte lauten: „Vom Opfer zum Gegner werden!“ Selbstverteidigungstrainings stärken das Selbstbewusstsein. Dies ist der erste Schritt weg von der Rolle des möglichen Opfers. Angreifer suchen gezielt nach Menschen, die verunsichert wirken. Aufmerksamkeit und ein sicheres Auftreten verringern das Risiko, ein potenzielles Opfer darzustellen. Denn Selbstverteidigung meint nicht nur das Abwehren von körperlichen Angriffen, sondern auch das Beschützen der seelischen Unversehrtheit.

Bei der Verteidigung gegen nicht-körperliche Angriffe spricht man oft von Selbstbehauptung. Dieser Begriff beschreibt das Durchsetzen der eigenen Rechte mit verbalen, also physischen, unverletzenden Mitteln. Menschen mit geringem Selbstwertgefühl werden oft Opfer von psychischen Machtspielen im Alltag. Stichwort: Mobbing! Seelische Übergriffe enden zudem meist oft tragischer als tätliche Angriffe. Erschwert wird das Ganze dadurch, dass psychische Angriffe schwer nachzuweisen sind. Körperliche Attacken sind dagegen klar zu erkennen.

Mit verschiedenen Methoden können Selbstvertrauen und Selbstbehauptung trainiert werden. Soziale Ängste werden abgebaut, Durchsetzungsvermögen und soziale Kompetenzen erlernt.
Durch Training können Selbstbehauptung und Selbstvertrauen gezielt gestärkt werden. Gerade Frauen erleben im Alltag immer wieder Situationen, die in ihnen Unbehagen auslösen. Wer kennt es nicht, nachts durch einen Park zu laufen, nach Feierabend zum Auto zu gehen oder an einer verlassenen Bushaltestelle warten zu müssen. Hier ist es einfach beruhigend zu wissen, dass man sich wehren kann.

SELF DEFENSE MAOR spielt Alltagssituationen nach. Nur so wissen die Teilnehmer, wie man sich am effektivsten in der jeweiligen Situation verhält. Kontrolle der Situation ist hierbei das oberste Ziel. Dies kann schon erreicht werden, indem man auf belebte Plätze geht. Täter wollen nicht erwischt werden, also suchen sie sich Opfer aus, die isoliert sind und in dem Moment keine Hilfe von anderen erwarten können. Öffentliche Straßen und Plätze, gut beleuchtete Orte und das Aufhalten in Gruppen sind daher schon mal die erste wichtige Methode zur Abschreckung.